Mittwoch, 3. April 2013

Cashback: Right Guard, Actimel, Activia und Swiffer

Foto: Bundesarchiv unter CC-BY-SA-3.0
Aktuell laufen wieder einige Cashback-Aktionen. Seit letztem Jahr ist das eine recht beliebte PR-Aktion geworden. Gut für uns Kunden, denn damit lässt sich bares Geld sparen.

Hier vier Produkte, die aktuell getestet werden wollen und deren Kaufpreis komplett erstattet wird:

1. Right Guard

2. Actimel und Activia
  • Aktionszeitraum: 18. Februar bis 30. Juni 2013
  • jeweils eine Packung Actimel oder Activia Creme-Genuss
  • nur gekennzeichnete Aktionspackungen enthalten den notwendigen Online-Code
  • Daten online eingeben
  • Alle Infos zur Aktion

3. Swiffer

Wer in der letzten Zeit das Vollwaschmittel mit 16 oder 18 Ladungen von Lenor gekauft und noch den Kassenbon im Portemonnaie hat, kann sich noch bis zum 30. April 2013 den Kaufpreis erstatten lassen. Alle Infos hier.


Samstag, 30. März 2013

Nexus 4: Docking-Station im Eigenbau

Nach dem Debakel um die Lieferschwierigkeiten des Nexus 4, hängen Google und LG auch mit offiziellem Zubehör hinterher. Während der Bumper in Play Store zwischendurch mal verfügbar war, fehlt vom sog. Charging Orb, der kabelloses Laden ermöglichen soll, in Deutschland weiterhin jede Spur. Im Forum Android-Hilfe.de hat ein User nun sein ganz persönliches Exemplar einer Docking-Station vorgestellt, das er mit mithilfe eines 3D-Druckers hergestellt hat.

Bild: Noc2 @Android-Hilfe.de
Das Teil hat noch keinen Namen, da finden sich an verschiedenen Stellen schon zahlreiche Fans, die ein solches Projekt auf einer Crowdfunding-Website finanziell unterstützen würden. Das dürfte nicht zuletzt an den Bauteilen liegen, die dieses simpel aussehende Produkt mit sich bringt:

  • SlimPort, ermöglicht Wiedergabe auf externen HDMI-Geräten
  • Lüfter, zur Steigerung der Smartphone-Performance (zuschaltbar)
  • NFC-Chip, z. B. zum Starten von Anwendungen
  • Beleuchtung durch zwei LEDs
Die einfache Würfelform ermöglicht es, das Nexus 4 entweder aufrecht hinzustellen, oder aber auf die Seite zu legen. Damit ließen sich bequem etwa Filme gucken, da das Gerät relativ zur Tischoberfläche in einem 45°-Winkel gehalten wird.

Die Gestaltung des Würfels müsste vor einer Produktion in Kleinserie sicherlich noch etwas überarbeitet werden. Dabei müssen aber auch stets die Kosten im Auge behalten werden. Der Prototyp kostet laut Entwickler schlappe 200€, der spätere Verkaufspreis – sollte es soweit kommen – fiele aber deutlich niedriger aus.

Ob es die Idee tatsächlich bis zum Crowdfunding schafft, muss abgewartet werden. Hätte ich ein Nexus 4, würde ich mich aber mit Sicherheit daran beteiligen.

Alle Bilder und Infos des Entwicklers gibt's bei Android-Hilfe.de.

Montag, 26. November 2012

Cyber Monday: Amazons falsche nicht ganz so gute Schnäppchen

Thanksgiving, Black Friday, Small Business Saturday, [Sonntag,] Cyber Monday. Zumindest in den USA kennt jeder diese speziellen Tage ab dem vierten Donnerstag im November. Denn am Tag darauf, dem sogenannten Black Friday startet in den USA traditionell der Weihnachtsverkauf, da viele Amerikaner sich hier Urlaub nehmen, und daher Zeit zum Einkaufen haben. Erfahrungsgemäß wird hier der höchste Tagesumsatz des gesamten Jahres gemacht. Und da wir ja bekanntlich um 21. Jahrhundert sind, wollen natürlich auch Internethändler das riesige Konsumverlangen stillen.

Screenshot: Amazon.de
Ganz vorne mit dabei ist da natürlich auch Amazon. Schon früh kündigte die deutsche Tochter den Cyber Monday an, was im Endeffekt genau das gleiche wie der Black Friday ist, nur eben für Online-Kaufhäuser. Allerdings hält sich Amazon.de nicht so ganz an die ungeschriebenen Spielregeln, und startete seinen Aktionsverkauf ebenfalls am vergangenen Freitag. Sei's drum. Schleißlich lockt der Online-Riese mit Rabatten von bis zu 50% auf ausgewählte Artikel (siehe rechts). Und tatsächlich gibt es jeden Tag von neun bis 23 Uhr alle 15 Minuten neue Angebote, die des Konsumers Herz höher schlagen lassen dürften.

Screenshot: Amazon.de
Aber man sollte diese Aktionen immer mit Vorsicht genießen, denn schließlich möchten alle Beteiligten auch noch was daran verdienen. Die Damen und Herren von Chip.de haben sich beispielsweise auf Media Markt eingeschossen, und untersuchen in stets aktuellen Artikeln immer wieder die Angebote des Händlers, vergleichen Preise und suchen Alternativen. Dabei kommt oft heraus, dass die Angebote in Wahrheit gar keine sind.

Auch Amazon.de greift ein wenig in die Trickkiste. Zwar sind die Artikel im Blitzangebot tatsächlich stets reduziert, jedoch werden unaufmerksamen (bzw. naiven) Kunden eine noch viel höhere Ersparnis vorgegaukelt.

Beispiel: Die Mikrowelle ME711K von Samsung (links) befand sich ab 15:15 Uhr im Blitzangebot. Wer die Angebotsseite durchblättert, bekommt von Amazon eine Ersparnis von satten 34% präsentiert, das Gerät kann für 65€ gekauft werden. Wer ein wenig in Mathe aufgepasst hat kommt schnell zu dem Schluss, dass die Mikrowelle vorher wahrscheinlich 99€ gekostet hat, und denkt natürlich sofort an ein Schnäppchen. Hier noch ein paar Angebote mit Knaller-Rabatt:

Screenshot: Amazon.de
Aber Moment. Wer oben aufgepasst hat wird wissen, dass Amazon mit Rabatt von bis zu 50% geworben hat. Diese drei Artikel (die zum Zeitpunkt des Screenshots tatsächlich alle nebeneinander standen) bieten aber bis zu 70%. Also was ist da los? Ein dummer Fehler der Marketing-Abteilung, die noch viel besser hätte werben können? Absolut nicht. Ein Fehler der Kollegen die für das Angebot verantwortlich sind? Auf keinen Fall. Denn hier bedient sich Amazon eines simplen Tricks: Die Ersparnis von hier 70%, oder im Falle der Mikrowelle 34%, bezieht sich nicht auf den Verkaufspreis bei Amazon außerhalb der Cyber-Monday-Woche, sondern orientiert sich an der UPE, der unverbindlichen Preisempfehlung (besser bekannt: UVP). Die drei Angebote des Bildes oben müssten eigentlich heißen: -50%, -35% und -23% (alle gerundet), schließlich werden sie sonst für 5,99€, 12,98€ und 42,70€ verkauft.

Wer also plant, sich etwas beim Cyber Monday zu kaufen, sollte bereits im Vorfeld Preise vergleichen, mit Hilfe von Preissuchmaschinen wie billiger.de. Ebenfalls im Vorfeld sollte man einen Preis im Kopf haben, bei dem man zuschlagen würde. Alle Angebotspreise darüber sollten dann links liegen gelassen werden.

Um noch einmal zur Mikrowelle zu kommen: Diese kostete bei Amazon bisher 69€. Die Ersparnis im Zeichen des Cyber Monday liegt also bei relativ mageren 5,8%, anstatt den beworbenen 34% (≈ 34€). Die Mikrowelle gibt's dann lediglich 4€ günstiger.

Screenshot: Amazon.de
  
Surftipp:  Rabattrechner
 

Sonntag, 11. November 2012

Neue Runde: HTC und trnd lassen Windows Phone testen

Das Windows Phone 8X by HTC kommt mit leichter Verzögerung im November auf den Markt. Dennoch (oder gerade deswegen) haben sich HTC und trnd.com mal wieder zusammengetan, um 100 glücklichen Testern eines dieser Geräte zukommen zu lassen. Was erwartet uns?



Das Smartphone kommt – wie der Name vermuten lässt – mit dem neuen OS aus dem Hause Microsoft, Windows Phone 8. Dort finden wir den bereits bekannten Kachel-Style mit den sogenannten Live Tiles, die sich personalisieren lassen, und auf einen Blick alle wichtigen Infos wie Wetter, Freundes-Aktivitäten etc. anzeigen können.
Das Phone kommt in den drei Farben Limelight Yellow, California Blue, Graphite Black. Abgefahrene Namen auf jeden Fall, man kann auch einfach von Gelb, Blau und Schwarz reden. Egal wie sie nun heißen, die Farbenpracht ist ein Schlag ins Gesicht von Nokia, die sich aktuell mit den ebenfalls bunten Windows-Phones der Lumia-Reihe vor dem endgültigen K.O. retten wollen.

Wie schon bekannt von den Handys der One-Serie kommt das Windows Phone 8 mit einem Unibody-Gehäuse, inkl. fest verbauten Akku mit 1800 mAh – was etwas mager erscheint. Das aktuelle Google-Handy LG Nexus 4 kommt mit 2100 mAh , und enttäuscht in aktuellen Vorab-Tests mit mageren Laufzeiten von gerade mal vier Stunden. Dennoch sollte man beachten, dass natürlich viele weitere Faktoren wichtig sind, um die Laufzeit zu bestimmen. Auch Samsungs Flaggschiff Galaxy SIII kommt mit 2100 mAh, dort sind keine weiteren Probleme bekannt. Und wo wir schon mal beim Konkurrenten sind: Hier lässt sich der Akku austauschen. HTC verzichtet auf diese Möglichkeit, jedoch muss sich erst zeigen, wie lange die Akku tatsächlich halten, bevor man hier eine Wertung vornehmen kann.

Weitere Eckdaten sind:
  • Qualcomm S4 Dualcore-Prozessor @ 1,5GHz
  • 16 GB interner Speicher (Nutzbar deutlich weniger)
  • 1 GB RAM
  • Auflösung 720p (720 x 1280 Pixel)
  • 130 g
  • MicroSIM
  • 8-MP-Hauptkamera; 2,1-MP-Fronkamera mit 88°-Weitwinkel
  • Beats Audio 
  • HTC ImageChip
  • UVP: 550 €
Offenbar liefert HTC abermals ein Gerät ohne SD-Kartenslot. Das ist nicht nur sehr schade, sondern meiner Meinung nach nicht erklärbar. Bei 16 GB Speicherplatz darf man davon ausgehen, dass etwa 4 GB dem Betriebssystem reserviert sind. Auch scheint es keine Dropbox-Boni zu geben, wie damals beim den One-Geräten.

Fazit: Das X8 kommt mit einer ordentlich Ausstattung daher, die den recht hohen Preis von 550 € zur Markteinführung durchaus rechtfertigen kann. Die Displayauflösung lässt auf knackige Bilder hoffen, und Prozessor und Arbeitsspeicher dürften auch bei detailreichen Spielen alle Details in ganzer Pracht darstellen.
Bei Amazon liegt das günstigste Angebot aktuell bei ungefähr 530 €. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eines des Geräte zuzulegen, sollte:
  1. Auf die Testberichte von trnd warten
  2. Mit einem Preissturz nach dem Weihnachtsgeschäft rechnen.
Ich jedenfalls freu mich aus die vielen Reportagen und und Hand-On-Berichten, die uns die nächsten Wochen beschäftigen werden.