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Windows Phone 8X by HTC kommt mit leichter Verzögerung im November auf den Markt. Dennoch (oder gerade deswegen) haben sich HTC und
trnd.com mal wieder zusammengetan, um 100 glücklichen Testern eines dieser Geräte zukommen zu lassen. Was erwartet uns?
Das Smartphone kommt – wie der Name vermuten lässt – mit dem neuen OS aus dem Hause Microsoft, Windows Phone 8. Dort finden wir den bereits bekannten Kachel-Style mit den sogenannten Live Tiles, die sich personalisieren lassen, und auf einen Blick alle wichtigen Infos wie Wetter, Freundes-Aktivitäten etc. anzeigen können.
Das Phone kommt in den drei Farben Limelight Yellow, California Blue, Graphite Black. Abgefahrene Namen auf jeden Fall, man kann auch einfach von Gelb, Blau und Schwarz reden. Egal wie sie nun heißen, die Farbenpracht ist ein Schlag ins Gesicht von Nokia, die sich aktuell mit den ebenfalls bunten Windows-Phones der Lumia-Reihe vor dem endgültigen K.O. retten wollen.

Wie schon bekannt von den Handys der One-Serie kommt das Windows Phone 8 mit einem Unibody-Gehäuse, inkl. fest verbauten Akku mit 1800 mAh – was etwas mager erscheint. Das aktuelle Google-Handy LG Nexus 4 kommt mit 2100 mAh , und enttäuscht in aktuellen Vorab-Tests mit mageren Laufzeiten von gerade mal vier Stunden. Dennoch sollte man beachten, dass natürlich viele weitere Faktoren wichtig sind, um die Laufzeit zu bestimmen. Auch Samsungs Flaggschiff Galaxy SIII kommt mit 2100 mAh, dort sind keine weiteren Probleme bekannt. Und wo wir schon mal beim Konkurrenten sind: Hier lässt sich der Akku austauschen. HTC verzichtet auf diese Möglichkeit, jedoch muss sich erst zeigen, wie lange die Akku tatsächlich halten, bevor man hier eine Wertung vornehmen kann.
Weitere Eckdaten sind:
- Qualcomm S4 Dualcore-Prozessor @ 1,5GHz
- 16 GB interner Speicher (Nutzbar deutlich weniger)
- 1 GB RAM
- Auflösung 720p (720 x 1280 Pixel)
- 130 g
- MicroSIM
- 8-MP-Hauptkamera; 2,1-MP-Fronkamera mit 88°-Weitwinkel
- Beats Audio
- HTC ImageChip
- UVP: 550 €
Offenbar liefert HTC abermals ein Gerät ohne SD-Kartenslot. Das ist nicht nur sehr schade, sondern meiner Meinung nach nicht erklärbar. Bei 16 GB Speicherplatz darf man davon ausgehen, dass etwa 4 GB dem Betriebssystem reserviert sind. Auch scheint es keine Dropbox-Boni zu geben, wie damals beim den One-Geräten.
Fazit: Das X8 kommt mit einer ordentlich Ausstattung daher, die den recht hohen Preis von 550 € zur Markteinführung durchaus rechtfertigen kann. Die Displayauflösung lässt auf knackige Bilder hoffen, und Prozessor und Arbeitsspeicher dürften auch bei detailreichen Spielen alle Details in ganzer Pracht darstellen.
Bei Amazon liegt das günstigste Angebot aktuell bei ungefähr 530 €. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eines des Geräte zuzulegen, sollte:
- Auf die Testberichte von trnd warten
- Mit einem Preissturz nach dem Weihnachtsgeschäft rechnen.
Ich jedenfalls freu mich aus die vielen Reportagen und und Hand-On-Berichten, die uns die nächsten Wochen beschäftigen werden.